Webdesign-Preise erklärt: Was du 2026 für dein Budget bekommst

Steve Downing
Webdesigner
10. Februar 2026
23 Minuten Lesedauer
Das erwartet dich in diesem Artikel
Website-Kosten hängen davon ab, was sie leisten soll, nicht wie viele Seiten sie hat
Billig kaufen bedeutet meist zweimal zahlen: Jetzt sparen und später erneut kaufen
Nicht jedes Unternehmen braucht eine Website - manchmal reicht ein gepflegtes und aktuelles Maps-Profil völlig aus
Eine Website sollte immer ein Invest und keine Ausgabe sein - Ziel ist ein hoher ROI

Was kostet eine professionelle Website? Die unbefriedigende Antwort: In den meisten Fällen zwischen 2.500€ und 50.000€. Die befriedigende Antwort: Es kommt drauf an, was die Website leisten soll. In diesem Artikel räume ich auf. Du erfährst, was du für welches Budget bekommst. Warum Template-Websites manchmal reichen und manchmal katastrophal sind. Und warum ein Fitness-Food-Unternehmen 72.000€ in eine Website investiert hat.

Eine professionelle Website kostet zwischen 2.500€ und 50.000€ - je nachdem, was du brauchst.

Basis-Websites mit Template-Design starten bei 2.500€. Für eine individuelle Business-Website mit individuellem Design planst du 8.000 bis 15.000€ ein. Premium-Projekte mit Shop, Animationen oder komplexen Funktionen? Da reden wir über 20.000€ aufwärts.

Was viele unterschätzen: Der Großteil der Kosten steckt nicht im Design, sondern in Strategie, Content und Entwicklung. Eine Website ist keine digitale Visitenkarte mehr. Sie muss verkaufen, Leads generieren oder Mitarbeiter anziehen. Billig-Angebote unter 1.000€? Meist Templates mit null Individualität. Funktioniert für die Kneipe um die Ecke, nicht für dein Business.

Hier kommt's auf den Punkt:

Website-Typ Preis Was ist drin? Für wen?
Basis-Website 2.500-5.000€ 5-8 Seiten, Template-Design, Standard-Funktionen Kleine Unternehmen, Handwerker, lokale Dienstleister
Business-Website 8.000-15.000€ Custom-Design, 10-15 Seiten, SEO-Optimierung, individuelle Funktionen Mittelstand, B2B-Unternehmen, Dienstleister
Premium-Website 20.000-50.000€ Strategie, UX-Konzept, aufwändiges Design, Shop, Integrationen Wachsende Unternehmen, E-Commerce, Tech-Startups
Enterprise 50.000€+ Full-Service, mehrere Experten, Content-Produktion, komplexe Systeme Großunternehmen, internationale Brands

Was kostet eine Website? Die ehrliche Antwort

"Was kostet eine Website?" ist wie "Was kostet ein Auto?" Ein gebrauchter Polo? 5.000€. Ein neuer Porsche? 150.000€. Beides bringt dich von A nach B, aber die Erfahrung ist eine komplett andere.

Genauso verhält es sich mit den Kosten einer Website. Die Preisspanne reicht von 500€ für ein 08/15-Template bis zu mehreren Hunderttausend Euro für Custom-Entwicklungen von Top-Agenturen. Die meisten Unternehmen landen irgendwo dazwischen, bei 8.000 bis 20.000€ für eine solide Business-Website.

Warum variieren die Webdesign Kosten so stark?

Weil "Website" kein geschützter Begriff ist. Jeder kann sich Webdesigner nennen und Websites bauen. Der 19-jährige Student macht's für 800€ in seiner Freizeit. Die Agentur mit 50 Mitarbeitern startet bei 30.000€. Und beide verkaufen dir am Ende eine "professionelle Website". Der Unterschied? Zeit, Erfahrung, Prozess.

Der Student bastelt dir ein Template zusammen, das okay aussieht. Die Agentur analysiert erst mal drei Wochen deine Zielgruppe, bevor überhaupt ein Pixel gesetzt wird. Beides hat seine Berechtigung, kommt drauf an, was du brauchst.

Die unbequeme Wahrheit: Die meisten Unternehmer unterschätzen massiv, was hinter einer Website steckt. Design ist nur 20% der Arbeit. Der Rest? Strategie, Content, Entwicklung, Testing, SEO. Klingt unsexy, entscheidet aber darüber, ob deine Website Leads generiert oder digitaler Friedhof wird.

Was beeinflusst den Preis für eine Website konkret?

Drei Hauptfaktoren: Umfang, Individualität und Expertise. Eine 5-Seiten-Website mit Template kostet dich 3.000€. Gleiche Website, komplett custom designed mit UX-Konzept? 12.000€. Gleiche Website, aber mit Shop, Mitgliederbereich und API-Anbindungen? 30.000€+.

Dann kommt noch die Frage: Wer macht's? Freelancer sind günstiger als Agenturen, aber du managst das Projekt selbst. Agenturen nehmen dir alles ab, kosten aber das Doppelte bis Dreifache. Kollektive wie wyreframe? Irgendwo dazwischen: Freelancer-Preise mit Agentur-Know-how.

In den nächsten Sections zeige ich dir konkret, was du für welches Budget bekommst. Keine Theorie, sondern echte Zahlen aus echten Projekten.

Portrait Tom Junge
Wir haben jahrelang experimentiert. Jedes Jahr eine neue Website, neue Tools, neue Experimente. Hat Zeit, Geld und Nerven gekostet. Rückblickend hätten wir direkt All-in gehen sollen. Eine professionelle Website von Anfang an wäre günstiger gewesen als drei halbgare Versuche.
Tom Junge
Gründer Immerbunt GmbH

Website Kosten nach Budget: Was bekommst du wofür?

Jetzt wird's konkret. Ich zeige dir, was du für welches Budget erwarten kannst. Ohne Agentur-Geschwafel, ohne "es kommt drauf an". Echte Zahlen, echte Leistungen.

Basis-Website (2.500 bis 5.000€)

Für wen:

  • Kleine Unternehmen
  • Handwerker
  • lokale Dienstleister
  • Arztpraxen
  • Anwaltskanzleien

Was bekommst du: Eine funktionale Website mit 5 bis 8 Seiten. Dein Webdesigner nimmt ein vorgefertigtes Template und passt es an deine Marke an. Farben, Logo, deine Texte und Bilder werden eingebaut. Das Ergebnis sieht solide aus und erfüllt seinen Zweck.

Standard-Seiten wie Startseite, Über uns, Leistungen, Kontakt sind dabei. Ein Kontaktformular funktioniert. Die Website ist responsive, läuft also auf dem Smartphone problemlos. SEO-Basics wie Meta-Beschreibungen werden gesetzt.

Technisch läuft das Ganze auf Plattformen wie Webflow, WordPress oder Wix. Der große Vorteil: Du kannst später selbst Texte ändern, ohne einen Entwickler zu brauchen.

Was NICHT drin ist: Individuelle Designs. Custom-Animationen. Aufwändige Funktionen. Die Texte schreibst du selbst oder lässt sie extern schreiben. Fotos? Entweder Stockfotos oder du lieferst sie. Ein Fotoshooting ist nicht Teil des Pakets. Strategie und UX-Konzept gibt's in dieser Preisklasse nicht. Der Designer setzt um, was du vorgibst. Beratung läuft auf Sparflamme.

Realistisch betrachtet: Für einen Handwerker, der primär über Empfehlungen arbeitet, reicht das völlig. Die Website zeigt: Wer bist du, was machst du, wie erreicht man dich. Mehr braucht's oft nicht. Willst du aber aktiv Neukunden über Google gewinnen? Dann wird's eng. Dafür brauchst du mehr als eine digitale Visitenkarte.

Projektdauer: 2 bis 4 Wochen.

My point of View

Für viele kleinere Unternehmen eignet sich eine solche Basis-Website hervorragend, um sich im Internet zu präsentieren. Je nach Zusammenarbeit, entsteht daraus ein wunderbares und vorzeigbares Produkt. Im Bestfall hast du auch nach dem Launch keinen großen Wartungsaufwand, kannst dich stattdessen auf dein Geschäft konzentrieren.

Professionelle Business-Website (8.000 bis 15.000€)

Für wen:

  • Mittelstand
  • B2B-Unternehmen
  • Beratungen
  • Dienstleister mit Wachstumsambitionen

Was bekommst du: Jetzt reden wir von einer Website, die tatsächlich arbeitet. 10 bis 15 Seiten, komplett custom designed. Dein Webdesigner entwickelt ein individuelles Design-Konzept, das zu deiner Marke passt und sich von der Konkurrenz abhebt.

Vor dem Design kommt die Strategie. Welche Ziele hat die Website? Wer ist deine Zielgruppe? Welche Inhalte braucht es, um Vertrauen aufzubauen? Ein UX-Designer denkt das Nutzerverhalten mit. Wo klicken Menschen? Wie führen wir sie zur Kontaktaufnahme?

Die Website wird für Suchmaschinen optimiert. Nicht nur Meta-Tags, sondern strukturierte Daten, Performance-Optimierung, sauberer Code. Landingpages für spezifische Leistungen werden angelegt.

Funktionen wie Newsletter-Integration, Termin-Buchungssysteme oder einfache Kalkulatoren sind möglich. Alles wird auf dein Business zugeschnitten.

Was NICHT drin ist: Content-Erstellung bleibt meistens bei dir. Manche Designer bieten Copywriting als Extra an, dann kommen 2.000 bis 5.000€ on top. Professionelle Fotos? Rechne mit 1.500 bis 3.000€ für einen Fotografen. Ein Online-Shop ist in dieser Preisklasse noch nicht dabei. Einfache Produkt-Präsentationen ja, komplettes E-Commerce nein.

Realistisch betrachtet: Das ist die Sweet Spot Zone für die meisten Unternehmen. Du bekommst eine Website, die nicht nur gut aussieht, sondern konvertiert. Leads kommen rein, Bewerber melden sich, Kunden vertrauen dir. Bei uns liegt der Großteil unserer Projekte in diesem Bereich. Weil es einfach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ist.

Projektdauer: 6 bis 12 Wochen

Premium-Website mit Custom-Features (20.000 bis 50.000€)

Für wen:

  • Wachsende Unternehmen
  • E-Commerce
  • Tech-Startups
  • Unternehmen mit speziellen Anforderungen

Was bekommst du:

Hier wird's richtig individuell. Deine Website bekommt Funktionen, die es sonst nirgendwo gibt. Ein Online-Shop mit Custom-Checkout? Kein Problem. Ein Mitgliederbereich mit Login-System? Läuft. API-Anbindungen zu deinem CRM oder Warenwirtschaftssystem? Wird gebaut.

Das Team besteht aus mehreren Experten. Ein Stratege plant, ein UX-Designer konzipiert, ein Webdesigner gestaltet, ein Entwickler programmiert. Manchmal kommt noch ein Copywriter oder Performance-Marketing-Experte dazu.

Content-Produktion kann Teil des Pakets sein. Professionelle Texte, Fotoshooting, eventuell sogar Videos für die Startseite. Die Website wird nicht nur designed, sondern produziert.

Animationen, Scroll-Effekte, interaktive Elemente. Alles ist möglich. Die Website fühlt sich an wie eine App, nicht wie eine statische Seite.

Was drin sein kann: E-Commerce mit allen Features. Produkt-Konfiguratoren. Mehrsprachigkeit. Komplexe Formulare mit Logik. Schnittstellen zu Drittsystemen. A/B-Testing-Setup. Conversion-Optimierung über mehrere Iterationen.

Realistisch betrachtet: Das ist kein Standard-Projekt mehr. Du kaufst dir ein digitales Produkt, das genau auf dein Business zugeschnitten ist. Der ROI muss stimmen, sonst macht's keinen Sinn. Für einen Online-Shop, der 500.000€ Umsatz im Jahr machen soll? Absolut sinnvoll. Für eine Unternehmenswebsite ohne direkte Umsatzgenerierung? Oft überdimensioniert.

Projektdauer: 3 bis 6 Monate

Enterprise & E-Commerce (50.000€ plus)

Für wen:

  • Großunternehmen
  • internationale Brands
  • Konzerne
  • skalierbare E-Commerce-Plattformen

Was bekommst du: Full-Service. Alles aus einer Hand. Strategie, Design, Entwicklung, Content, Marketing. Das Projekt wird von einem Creative Director oder Projektmanager geleitet, der das gesamte Team koordiniert. Entwickelt wird oft auf Enterprise-Systemen wie Shopify Plus, Custom-Lösungen oder Headless-Architekturen. Performance auf höchstem Niveau. Sicherheit nach allen Standards. Skalierbarkeit für Millionen von Besuchern.

Mehrsprachigkeit über 5, 10 oder 20 Märkte. Komplexe Produkt-Datenbanken. Personalisierung basierend auf Nutzerverhalten. Marketing-Automation direkt integriert. Das Team besteht aus 5 bis 15 Experten, die über Monate hinweg arbeiten. Testing-Phasen, User-Research, iterative Optimierung. Nichts wird dem Zufall überlassen.

Realistisch betrachtet: Das sind Projekte, bei denen die Website das Kerngeschäft ist oder maßgeblich zum Umsatz beiträgt. Wenn deine Website 5 Millionen Euro Umsatz generiert, sind 100.000€ Investition ein No-Brainer. Für 99% aller Unternehmen ist das aber oversized. Die meisten Top-Agenturen nehmen unter 50.000€ nicht mal den Hörer ab.

Projektdauer: 6 bis 12 Monate, nicht selten aber auch deutlich länger.

Lesetipp
Raus aus der Geiselhaft: Warum deine Website keine monatliche Wartung braucht.

Kennst du diese eine Rechnung, die jeden Monat reinflattert? Es steht "Wartungspauschale" drauf, aber auf der Website ist eigentlich nichts passiert, außer, dass sie nicht abgestürzt ist. In diesem Artikel rechnen wir vor, warum du dieses Budget 2026 besser in dein Marketing stecken solltest.

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Diese Faktoren beeinflussen den Preis deiner Website

Website ist nicht gleich Website. Zwischen einer 5-Seiten-Landingpage und einem Online-Shop mit 200 Produkten liegen Welten. Hier sind die vier wichtigsten Faktoren, die über deine Webdesign Kosten entscheiden.

Umfang & Seitenzahl

Die Basics: Jede zusätzliche Seite kostet Zeit und damit Geld. Eine Startseite mit fünf Unterseiten? Überschaubar. Eine Website mit 30 Seiten, verschachtelten Menüs und komplexer Navigation? Da kommen schnell mehrere Wochen Arbeit zusammen.

Aber Achtung: Mehr Seiten bedeutet nicht automatisch bessere Website. Viele Unternehmen denken, sie brauchen für jede Kleinigkeit eine eigene Seite. Das Ergebnis? Niemand findet mehr was.

Was zählt wirklich: Nicht die Anzahl der Seiten, sondern die Komplexität. Eine Startseite mit acht Sektionen, Custom-Animationen und durchdachtem Content-Flow kann mehr Arbeit sein als fünf Standard-Unterseiten. Landingpages für verschiedene Zielgruppen? Jede braucht eigene Texte, eigenes Design, eigene Conversion-Strategie. Das summiert sich.

Realistisch kalkuliert: Eine Standard-Seite (Über uns, Leistungen, Kontakt) kostet in der Umsetzung zwischen 300 und 800€. Je nachdem, wie aufwändig Design und Inhalt sind. Eine strategische Landingpage mit UX-Konzept, Custom-Design und optimiertem Content? Eher 1.500 bis 3.000€ pro Seite.

Bei 10 Seiten bist du schnell bei 8.000 bis 12.000€ nur für Design und Entwicklung. Content noch nicht eingerechnet.

Design (Template vs. Custom)

Template-Design: Vorgefertigte Designs sind günstiger. Logisch. Der Designer kauft ein Template für 50 bis 200€, passt Farben und Logo an, baut deine Inhalte ein. Fertig ist die Website. Sieht meistens gut aus. Funktioniert. Ist aber halt austauschbar. Deine Konkurrenz könnte das gleiche Template nutzen. Passiert öfter als du denkst.

Vorteil: Schnell und günstig. Nachteil: Null Individualität. Templates funktionieren für Unternehmen, bei denen die Website nicht das Hauptgeschäft ist. Der Handwerker, die Arztpraxis, der lokale Dienstleister. Hauptsache online präsent.

Custom-Design: Hier wird jedes Element von Grund auf neu designed. Deine Marke, deine Farben, deine Bildsprache. Das Design gehört nur dir. Ein guter Webdesigner analysiert erst deine Zielgruppe und Konkurrenz, bevor überhaupt ein Pixel gesetzt wird. Was erwarten deine Kunden? Wie kannst du dich visuell abheben?

Das Ergebnis: Eine Website, die man wiedererkennt. Die Vertrauen aufbaut. Die sich anfühlt wie dein Unternehmen.

Der Preisunterschied:

  • Template-Website: 2.500 bis 5.000€
  • Custom-Website: 8.000 bis 20.000€

Der Unterschied liegt nicht nur im Design, sondern in der strategischen Arbeit davor. Bei Custom wird analysiert, konzipiert, getestet. Bei Templates wird umgesetzt.

Wann lohnt sich Custom?

Wenn deine Website aktiv verkaufen oder Leads generieren soll. Wenn du dich über Design von der Konkurrenz abheben willst. Wenn deine Marke mehr ist als Logo und Farben. Für alle anderen: Template reicht.

My point of View

Die meisten Start-Ups nehmen das Thema Website selbst in die Hand, kaufen sich ein wartungsarmes Template für WordPress oder Webflow und haben damit für 1-2 Jahre Ruhe. Besonders in der Anfangszeit, wird auf jede Ausgabe besonders geachtet. Spätestens, wenn es in eine größere Funding-Phase geht, ist eine professionelle Website jedoch Pflicht.

Funktionen & Integrationen

Standard-Funktionen: Kontaktformular, Newsletter-Anmeldung, Google Maps Integration. Das ist Standard und in jedem Projekt dabei. Kostet keine Extra-Zeit. Responsive Design (läuft auf Handy und Desktop) ist 2026 selbstverständlich. Wer das extra berechnet, ist unseriös.

Custom-Funktionen: Jetzt wird's interessant. Du brauchst ein Buchungssystem? Eine Mitgliederverwaltung? Einen Produkt-Konfigurator? Schnittstellen zu deinem CRM oder Warenwirtschaftssystem? Alles machbar. Alles kostet extra.

Eine einfache Termin-Buchung über Tools wie Calendly integrieren? Peanuts! Ein komplett eigenes Buchungssystem programmieren? 5.000 bis 15.000€.

Schnittstellen zu anderen Systemen (CRM, ERP, Marketing-Tools) sind oft die größten Kostentreiber. Weil hier Backend-Entwicklung nötig ist. Und Backend-Entwickler sind teuer.

E-Commerce ist eine eigene Liga: Ein Online-Shop mit 50 Produkten? Mindestens 8.000 bis 12.000€ zusätzlich. Mit 500 Produkten, Varianten, Filtern und Custom-Checkout? 20.000 bis 40.000€. Payment-Provider anbinden, Versand-Logik programmieren, rechtssichere Checkout-Flows bauen. Das ist kein Standard-Webdesign mehr, das ist Software-Entwicklung.

Realcheck: Überleg dir vorher genau, welche Funktionen du wirklich brauchst. Nicht was cool wäre, sondern was dein Business voranbringt. Ein interaktiver 3D-Produkt-Konfigurator klingt geil. Kostet 15.000€. Bringt aber nur was, wenn Kunden ihn auch nutzen. Manchmal reicht ein simples Kontaktformular mit "Jetzt Angebot anfordern".

Content-Erstellung (Texte, Bilder, Video)

Der unterschätzte Kostenfaktor: Die meisten Unternehmer denken bei Website Kosten nur an Design und Entwicklung. Vergessen aber: Eine Website ohne guten Content ist wertlos. Du kannst das schönste Design haben. Wenn deine Texte langweilen oder deine Bilder wie Stock-Fotos aus 2010 aussehen, konvertiert nichts.

Texte schreiben lassen: Ein professioneller Copywriter kostet zwischen 80 und 200€ pro Stunde. Für eine komplette Website mit 10 Seiten rechne mit 2.000 bis 5.000€. Das klingt viel? Gute Texte verkaufen. Schlechte Texte schlafen Besucher ein.

Viele Designer bieten kein Copywriting an. Du musst also entweder selbst schreiben (kostet Zeit) oder extern beauftragen (kostet Geld). Bei wyreframe arbeiten wir mit Copywritern zusammen, die auf Conversion-Texte spezialisiert sind. Kann man dazu buchen, muss man aber nicht.

Professionelle Fotos: Stockfotos sind okay für den Anfang. Aber irgendwann will jeder authentische Bilder sehen. Echte Menschen, echte Räume, echte Produkte. Ein Fotograf kostet zwischen 800 und 3.000€ für ein Shooting. Je nachdem, wie viele Bilder du brauchst und wie aufwändig die Produktion ist.

Produktfotos für einen Online-Shop? Rechne mit 30 bis 100€ pro Produkt. Bei 50 Produkten sind das schnell 5.000€.

Videos: Ein professionelles Image-Video kostet zwischen 3.000 und 15.000€. Je nach Länge, Aufwand und Postproduktion. Simple Erklärvideos oder Testimonials von Kunden? 1.000 bis 3.000€ pro Video. Videos konvertieren besser als alles andere. Aber sie sind teuer. Überleg dir, ob dein Budget das hergibt.

Realistisch planen: Content kann schnell genauso viel kosten wie die Website selbst. Ein 10.000€ Webdesign-Projekt mit professionellen Texten, Fotos und einem Video? Plötzlich sind es 18.000€. Deswegen: Budget von Anfang an richtig planen. Nicht erst nach Design und Entwicklung merken, dass kein Geld mehr für Content da ist.

Warum billig meistens zweimal kostet

Vor einiger Zeit rief mich Herbert an. Nennen wir ihn einfach mal Herbert. Er hatte mein Kontaktformular ausgefüllt, alle Fragen beantwortet, alles vorbildlich. Am Telefon dann die Frage: "Was kostet denn so ein Webdesign bei euch?"

Ich versuchte rauszufinden, was er genau braucht. Umfang, Ziele, Funktionen. Herbert ließ nicht locker. Er wollte eine Zahl hören. Ich nannte ihm ein realistisches Budget basierend auf ähnlichen Projekten. Stille. Zehn Sekunden. "Das ist viel zu viel. Ich hab mir 350 Euro gesetzt."

Woher diese Zahl? eBay Kleinanzeigen. Dort hatte er Angebote zwischen 350 und 800 Euro für "fertige Websites" gefunden. In seinem Kopf war die Preisskala gesetzt. Mein Angebot passte da nicht rein.

Ich schickte Herbert am nächsten Tag einen Kontakt aus meinem Netzwerk. Jemand, der mit Wix arbeitet und in seiner Preisklasse unterwegs ist. Beide wurden glücklich. Herbert bekam seine Website. Ich musste nicht unter Wert arbeiten.

Aber warum erzähle ich dir das?

Weil Herbert kein Einzelfall ist. Viele Unternehmer haben keine Ahnung, was eine professionelle Website kostet. Woher auch? Sie googeln, landen auf Fiverr oder Kleinanzeigen, sehen Preise zwischen 50 und 500 Euro. Das Problem: Diese Preise sind unrealistisch für individuelle Arbeit. Aber sie setzen eine Erwartungshaltung.

Mein Tipp

Definier messbare Ziele, bevor du einen Cent ausgibst. Nicht 'Wir brauchen eine neue Website', sondern '40% mehr Online-Umsatz durch die neue Website'. Wenn die Website 100.000€ Mehrumsatz bringen soll, weißt du genau, was du investieren kannst. Plötzlich sind 15.000€ kein großes Budget mehr, sondern ein No-Brainer.

Das Fiverr-Problem

Fiverr, Upwork, 99designs. Plattformen, auf denen du für 50 Euro eine "professionelle Website" bekommst. Klingt verlockend. Ist es auch. Für die falschen Leute.

Was du für 50 bis 500 Euro bekommst: Ein vorgefertigtes Template. Der Designer kauft es für 30 Euro, baut in 2 Stunden dein Logo und deine Texte ein. Fertig. Du hast eine Website. Sie funktioniert technisch. Sieht auf den ersten Blick okay aus. Aber: Null Strategie. Null Individualität. Null Beratung.

Der Freelancer aus Indien oder Bangladesch arbeitet die Aufträge im Akkord ab. 10 Websites pro Woche. Er verdient damit seinen Lebensunterhalt, weil die Lebenshaltungskosten dort niedrig sind. Völlig legitim. Problematisch wird es, wenn du denkst, du bekommst für 200 Euro die gleiche Qualität wie für 8.000 Euro. Tust du nicht.

Was fehlt bei Billig-Angeboten: Strategische Beratung. Niemand fragt dich, was deine Ziele sind. Niemand analysiert deine Zielgruppe. Niemand denkt über User Experience nach. Du bekommst einen Roboter, keinen Strategen. Individuelles Design gibt es nicht. Deine Website sieht aus wie 10.000 andere. Wiedererkennungswert? Null. SEO-Optimierung? Fehlanzeige.

Die Website geht online, rankt aber nirgendwo. Du wartest auf Traffic, der nie kommt. Support nach Launch? Viel Glück. Wenn was nicht funktioniert, schreibst du dem Designer. Der antwortet vielleicht. Oder auch nicht.

Echte Geschichten von billig gekauften Websites

Fall 1: Der Online-Shop für 800 Euro

Ein Kunde kam zu uns, nachdem er 800 Euro für einen Shopify-Shop auf Fiverr ausgegeben hatte. Der Shop ging online. Technisch funktionierte er. Aber: Keine Verkäufe. Warum? Das Design war austauschbar. Die Produktfotos Stockbilder. Die Texte maschinell übersetzt. Vertrauen aufgebaut? Null.

Wir haben den Shop komplett neu aufgesetzt. Custom-Design, professionelle Produktfotos, verkaufsstarke Texte. Budget: 18.000 Euro. Nach drei Monaten machte der Shop erstmals Gewinn. Nach sechs Monaten hatte sich die Investition amortisiert.

Fall 2: Die Wix-Website für 350 Euro

Herbert (ja, der echte) meldete sich ein Jahr später wieder. Seine Wix-Website funktionierte technisch. Aber kein einziger Kunde kam über die Website. Warum? Weil die Website nichts verkaufte. Schöne Bilder, okay. Aber kein klarer Call-to-Action. Keine überzeugenden Argumente. Keine Vertrauenselemente.

Herbert investierte dann doch in eine professionelle Website. 9.500 Euro. Tat weh. Aber nach vier Monaten kamen die ersten Anfragen. Heute generiert die Website 30% seiner Neukunden.

Fall 3: Die Agentur-Website für 500 Euro

Eine Beratungsagentur aus Oldenburg kaufte sich eine Template-Website. Sah modern aus. Lief auf dem Handy. Aber: Google fand sie nicht. Technisches SEO war katastrophal. Ladezeiten bei 8 Sekunden. Keine Meta-Beschreibungen. Kaputte Links. Duplicate Content. Die Agentur investierte noch einmal knapp 50 Stunden Inhouse, um das Template und die Inhalte zu fixen - klappte nicht zufriedenstellend.

Wann sind günstige Websites okay?

Nicht jeder braucht eine 15.000 Euro Website. Manchmal reicht günstig tatsächlich.

Günstig funktioniert, wenn:

  • du nur online präsent sein willst. Hauptsache, es gibt eine Website. Kunden kommen sowieso über Empfehlungen.
  • du die Website als Test siehst. Erstmal schauen, ob das Geschäftsmodell funktioniert. Später professionell machen.
  • dein Budget wirklich nicht mehr hergibt. Lieber eine okay Website als gar keine.
  • du selbst technisch fit bist und nur einen Sparringspartner brauchst.

Günstig funktioniert NICHT, wenn:

  • die Website Leads generieren soll. Dann brauchst du Strategie, nicht nur Design.
  • du dich über die Website von der Konkurrenz abheben willst. Templates machen dich austauschbar.
  • du langfristig planst. Eine billige Website musst du in 1 bis 2 Jahren eh neu machen.
  • deine Zielgruppe anspruchsvoll ist. B2B-Kunden erwarten professionelle Auftritte.

Was kostet "billig" wirklich?

Rechnen wir mal durch:

Szenario 1: Billig kaufen

  • Template-Website: 500€
  • funktioniert nicht richtig, kein Traffic
  • nach 1 Jahr Relaunch nötig: 8.000€
  • Gesamt: 8.500€
  • Zeit verschwendet: 12 Monate

Szenario 2: Direkt richtig machen

  • professionelle Website: 9.000€
  • funktioniert von Tag 1
  • generiert Leads ab Monat 3
  • Gesamt: 9.000€
  • Zeit verschwendet: 0 Monate

Der Preisunterschied? 500 Euro. Die verschwendete Zeit? Ein Jahr. Was ist teurer? Und das ist noch sehr konservativ, denn eigene Arbeitsstunden sind hier nicht mit einberechnet.

Lesetipp
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Eine Website kann dein Startup voranbringen – oder ausbremsen. Viele Gründer machen vermeidbare Fehler, die Kunden abschrecken und den Erfolg verhindern. In diesem Artikel erfährst du, welche Webdesign-Fallen du unbedingt vermeiden solltest und wie du eine Website gestaltest, die nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert.

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Real-Life Beispiel: 72.000€ für eine Website?

72.000 Euro für eine Website. Klingt absurd? Lass mich dir zeigen, warum dieses Budget für ein Mittelstandsunternehmen absolut gerechtfertigt war.

Das Projekt: Ein Fitness-Food-Unternehmen aus dem Ruhrgebiet. 35 Mitarbeiter, solider Umsatz, aber die Website aus 2017 sieht aus wie aus 2007. Die Konkurrenz zieht vorbei. Neukunden kommen kaum noch über die Website. Das Unternehmen will wieder angreifen. Die Geschäftsführung hat drei Optionen geprüft:

  1. Inhouse mit externer Unterstützung
  2. verschiedene Freelancer koordinieren
  3. alles an eine Top-Agentur abgeben

Option 3 hätte sechsstellig gekostet. Option 1 hätte zu lange gedauert. Also: Option 2. Ein Team aus Freelancern, koordiniert durch die Marketing-Leiterin.

Was musste gemacht werden?

Die Anforderungen: Kompletter Website-Relaunch mit neuem Design. Online-Shop für 80+ Produkte mit verschiedenen Varianten. Content-Produktion für authentische Produktfotos und Team-Bilder. Online-Marketing-Strategie für Google Ads und Social Media. Copywriting für alle Seiten, verkaufsoptimiert. Das ist kein "Ich brauch mal eine Website" Projekt. Das ist eine komplette digitale Transformation.

Das Team: Vier Experten wurden zusammengestellt:

Creative Director: Die Marketing-Leiterin des Unternehmens koordinierte das Projekt. Verteilte Aufgaben, validierte Ergebnisse, traf finale Entscheidungen. Kostete intern keine Extra-Kohle, aber hunderte Stunden Arbeitszeit.

Webdesigner und Entwickler: Meine Aufgabe. User Experience Design, Custom-Webdesign, Entwicklung in Webflow inklusive Shop-System. Von der ersten Skizze bis zum Launch. Mehrere Monate Arbeit.

Online Marketing Manager: Abgeschlossenes Journalistik-Studium, jahrelange Agentur-Erfahrung. Übernahm Copywriting für alle Seiten, Social-Media-Strategie, Google Ads Setup und SEO-Optimierung.

Fotograf: Produktfotos für 80+ Artikel, Team-Shooting, Content für Social Media und YouTube. Zwei Drehtage plus Postproduktion.

Die Kosten aufgeschlüsselt

Jeder Freelancer bekam das gleiche Briefing. Hier sind die finalen Angebote:

Online Marketing Manager: 24.250€

Was war drin? Komplett neue Texte für 15 Website-Seiten. Jede Produktbeschreibung neu geschrieben, verkaufsoptimiert. SEO-Strategie mit Keyword-Recherche. Google Ads Kampagnen-Setup. Social-Media-Content-Plan für 6 Monate.

  • Arbeitszeit: circa 4 Monate bei 30 Stunden pro Woche.
  • Stundensatz: circa 90€. Für eine erfahrene Marketing-Managerin völlig normal.

Fotograf und Filmemacher: 16.500€

Was war drin? 120 Produktfotos, professionell ausgeleuchtet. Team-Shooting mit 12 Mitarbeitern an zwei Locations. 5 kurze Social-Media-Videos. 1 Image-Video für die Startseite. Komplette Nachbearbeitung aller Aufnahmen.

  • Drehtage: 3 Tage vor Ort plus 2 Tage Studio.
  • Equipment: Professionelle Kamera, Licht, Gimbal für Video.

Webdesigner und Entwickler: 31.330€

Was war drin? UX-Konzept mit Wireframes für alle Hauptseiten. Custom-Design für 15 Seiten plus Shop-Templates. Entwicklung in Webflow inklusive CMS-Setup. Shop-System mit 80+ Produkten, Varianten, Filtern. Payment-Provider-Integration (Stripe, PayPal). Versand-Logik für verschiedene Zonen. Responsive Design für alle Devices. Performance-Optimierung. Launch und Testing.

  • Arbeitszeit: 6 Monate, nicht durchgehend Vollzeit.
  • Projektdauer von erstem Call bis Launch: 7 Monate.

Gesamtinvestition: 72.080€

War das Budget gerechtfertigt?

Kurze Antwort: Ja. Das Unternehmen verkauft über die Website. Der Online-Shop ist eine zentrale Umsatzquelle. Wenn die Website nicht konvertiert, verliert das Unternehmen jeden Monat Geld. Rechnen wir mal durch:

Der alte Shop machte circa 40.000€ Umsatz pro Monat. Conversion-Rate: 0,8%. Durchschnittlicher Warenkorb: 35€.

Der neue Shop nach 3 Monaten: 68.000€ Umsatz pro Monat. Conversion-Rate: 1,9%. Durchschnittlicher Warenkorb: 42€.

Umsatzsteigerung: 28.000€ pro Monat.

Bei einer Marge von 40% sind das 11.200€ zusätzlicher Gewinn. Pro Monat. Die Website hatte sich nach 6,5 Monaten amortisiert. Danach: reiner Profit.

Was hat den Unterschied gemacht?

Vorher: Template-Design, austauschbar. Produktfotos vom Handy geschossen. Texte von ChatGPT generiert. Kein Vertrauen, keine Emotion, keine Story. Checkout-Prozess mit 7 Schritten. Viele Abbrüche. Mobile-Erfahrung katastrophal.

Nachher: Custom-Design, das die Marke transportiert. Professionelle Produktfotos, die Appetit machen. Texte, die verkaufen statt informieren. Team-Bilder, die Authentizität zeigen. Checkout-Prozess auf 3 Schritte reduziert. Mobile-first designed. Vertrauen aufgebaut durch Social Proof, Zertifikate, Testimonials. Der Unterschied zwischen "funktioniert technisch" und "verkauft aktiv".

Ist so ein Budget für jeden nötig?

Nein. Dieses Unternehmen hatte klare Umsatzziele. Der Online-Shop ist das Kerngeschäft. Die Investition war strategisch richtig. Für einen lokalen Dienstleister mit fünf Mitarbeitern? Völlig oversized. Da reichen 8.000 bis 12.000€ für eine solide Website.

Aber wenn deine Website direkt Umsatz generiert? Wenn sie der zentrale Vertriebskanal ist? Dann rechnet sich ein höheres Budget schnell.

Die Frage ist nicht: Was kostet eine Website? Die Frage ist: Was kostet es, wenn die Website NICHT funktioniert? Bei diesem Unternehmen wären das 11.200€ Gewinn gewesen. Pro Monat. 12 Monate hätten 134.400€ gekostet. An entgangenem Gewinn. Da sind 72.000€ Investition ein Schnäppchen.

Was du mitnehmen solltest

Große Budgets sind kein Luxus. Sie sind eine strategische Investition, wenn die Website geschäftskritisch ist. Die meisten Unternehmen brauchen keine 70.000€ Website. Aber viele brauchen mehr als eine 3.000€ Template-Lösung. Die richtige Frage lautet: Was muss die Website leisten? Und dann: Was bin ich bereit zu investieren, damit sie das schafft?

Braucht dein Unternehmen überhaupt eine Website?

Unpopular opinion: Nicht jedes Unternehmen braucht eine Website. Ich bin Webdesigner. Mein Job ist es, Websites zu verkaufen. Trotzdem habe ich in den letzten Jahren mehrere Projektanfragen abgelehnt. Warum? Weil die Sinnhaftigkeit einer Website einfach nicht da war.

Ein Unternehmer kam zu mir, wollte 8.000€ in eine schönere Website investieren. Nach unserem Gespräch empfahl ich ihm, das Geld lieber in Google Ads und einen gepflegten Google Business Eintrag zu stecken. Er war perplex. Ich war ehrlich. Sechs Monate später schrieb er mir: Bester Return on Investment ever.

Die Wahrheit ist: Eine Website kostet Geld. Sie braucht Wartung. Sie muss aktuell gehalten werden. Wenn sie keinen Mehrwert bringt, ist sie verschwendetes Budget.

Zwei Beispiele, die alles erklären

Beispiel 1: Der Online-Shop für Leichtathletik-Schuhe

Du verkaufst spezialisierte Laufschuhe. Online und im Laden. Über die Jahre hast du dir einen loyalen Kundenstamm aufgebaut. Die meisten kaufen online, weil sie deine Beratung per Mail oder Telefon schätzen. Der Online-Shop macht 70% deines Umsatzes.

Wie hoch ist der Wert dieser Website? Enorm. Wenn die Website offline geht, bricht dein Geschäft zusammen. Wenn die Website nicht konvertiert, verlierst du täglich Geld. Eine Investition von 15.000 bis 25.000€ in einen professionellen Shop? Absolut gerechtfertigt. Das ist nicht Luxus, das ist Notwendigkeit.

Die Bereitschaft, Geld in die Website zu investieren, ist hier riesig. Weil der direkte Zusammenhang zwischen Website-Qualität und Umsatz offensichtlich ist.

Beispiel 2: Die Kneipe an der Straßenecke

Ein Arbeiterviertel. Die Stammkunden kommen seit 20 Jahren. Nach Feierabend das erste Bier. Samstags zum Fußball. Die Kneipe läuft, auch ohne Internet. Der Inhaber überlegt: Brauche ich eine Website?

Wie hoch ist der Wert dieser Website? Ehrlich? Nahe Null. Würde eine Website neue Kunden bringen? Unwahrscheinlich. Die Zielgruppe googelt nicht nach "Kneipe Arbeiterviertel". Sie geht dorthin, wo sie immer hingeht. Würde der Inhaber 5.000€ in eine Website investieren? Hoffentlich nicht. Das Geld ist in Renovierung oder besserer Ausstattung besser angelegt.

Meine Empfehlung in so einem Fall: Einen gepflegten Google Business Eintrag. Kostet nichts. Zeigt Öffnungszeiten, Adresse, Fotos. Stammkunden können Bewertungen hinterlassen. Neue Gäste finden dich auf Google Maps. Das reicht. Keine Website nötig.

In den vergangenen Jahren gab es immer mit mehr Unternehmen mit einer eigenen Website. Dieser Trend wurde wahrscheinlich durch Covid-19 und den Auswirkungen gestoppt, nahm anschließend wieder FAhrt auf. Quelle: statista.com / Anteil der Unternehmen mit eigener Website in Deutschland in den Jahren 2015 bis 2023

Wann brauchst du KEINE Website?

1. Wenn du schon mehr Aufträge hast, als du stemmen kannst

Viele Handwerker sind monatelang ausgebucht. Die Auftragslage ist durch Empfehlungen gesichert. Warum sollten sie in eine Website investieren, die noch mehr Anfragen generiert, die sie eh ablehnen müssen? In diesem Fall: Google Business Eintrag reicht. Zeigt, dass es dich gibt. Mehr nicht nötig.

2. Wenn dein Geschäft rein lokal und analog läuft

Der Bäcker, bei dem die Schlange jeden Morgen bis zur Tür steht. Der Friseur mit Stammkunden seit 30 Jahren. Die Änderungsschneiderei an der Hauptstraße. Diese Unternehmen leben von Laufkundschaft und Mundpropaganda. Eine Website bringt keinen Mehrwert. Eine Website kann sinnvoll sein, jedoch keine Seite im hohen vierstelligen Bereich.

3. Wenn deine Zielgruppe nicht online ist

Gibt's noch. Wird weniger, aber gibt's. Wenn deine Kunden ausschließlich über persönliche Netzwerke oder Messen kommen, brauchst du keine Website. Beispiel: Spezialisierte B2B-Dienstleister in Nischenbranchen. Da läuft alles über persönliche Kontakte.

4. Wenn du gerade erst testest

Du startest ein neues Geschäftsmodell. Weißt noch nicht, ob es funktioniert. In dieser Phase: Social Media oder eine simple Landingpage reichen. Keine 10.000€ Website bauen, bevor das Geschäft läuft.

Wann brauchst du DEFINITIV eine Website?

1. Wenn du über Google gefunden werden willst

Dein Geschäft hängt davon ab, dass Kunden dich online finden. Dann führt kein Weg an einer professionellen Website vorbei. Beispiel: Jede Dienstleistung, die Menschen googeln. "Steuerberater Oldenburg", "Webdesign Agentur", "Hausmeisterservice". Ohne Website bist du unsichtbar.

2. Wenn du Vertrauen aufbauen musst

B2B-Geschäft. Hochpreisige Dienstleistungen. Beratung. In diesen Bereichen googelt jeder potenzielle Kunde dich, bevor er Kontakt aufnimmt. Keine Website? Red Flag. Unprofessionelle Website? Rote Flagge. Eine gute Website baut Vertrauen auf, bevor das erste Gespräch stattfindet.

3. Wenn du Mitarbeiter gewinnen willst

Recruiting ist 2026 härter als Kundengewinnung. Jeder Bewerber googelt dich. Wenn deine Website aussieht wie aus 2010, bewirbt sich keiner. Selbst wenn du keine Kunden über die Website gewinnst: Für Recruiting ist sie essenziell.

4. Wenn du überregional arbeiten willst

Lokal mag Mundpropaganda reichen. Überregional? Vergiss es. Ohne professionelle Website wirst du nicht ernst genommen.

5. Wenn du Produkte oder Services verkaufst, die Erklärung brauchen

Komplexe Dienstleistungen. Technische Produkte. Beratungsleistungen. Diese Dinge kauft niemand impulsiv. Kunden wollen sich informieren. Deine Website ist der Ort, an dem diese Informationen stehen. Fehlt sie, springt der Kunde zur Konkurrenz ab.

Der Mittelweg: Google Business statt Website

Nicht jeder braucht eine Website. Aber jeder sollte online auffindbar sein. Google Business ist kostenlos und deckt ab:

  • Adresse
  • Öffnungszeiten
  • Telefonnummer
  • Fotos von deinem Laden, deinen Produkten, deinem Team
  • Bewertungen von Kunden
  • direkte Kontaktmöglichkeit über Google Maps
  • Übersicht deiner Leistungen inkl. Preise

Für viele lokale Unternehmen reicht das völlig. Die Kneipe braucht keine Website. Aber einen gepflegten Google Business Eintrag mit 50 guten Bewertungen? Das bringt mehr als jede 5.000€ Website.

Mein Rat: Sei ehrlich zu dir selbst

Frag dich:

  • Kommen meine Kunden über Google? Wenn nein: Keine Website nötig.
  • Muss ich Vertrauen aufbauen, bevor Kunden mich kontaktieren? Wenn ja: Website nötig.
  • Ist meine Zielgruppe online aktiv? Wenn nein: Keine Website nötig.
  • Will ich überregional wachsen? Wenn ja: Website nötig.
  • Brauche ich die Website fürs Recruiting? Wenn ja: Website nötig.

Wenn du bei 3 oder mehr Fragen "ja" antwortest: Investiere in eine professionelle Website. Wenn du bei den meisten Fragen "nein" antwortest: Spar dir das Geld. Investiere es in Maßnahmen, die tatsächlich wirken. Ich verdiene mein Geld mit Webdesign. Trotzdem sage ich dir: Nicht jeder braucht eine Website. Aber wer eine braucht, sollte sie richtig machen.

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FAQ: Die häufigsten Fragen zu Website Kosten

Die wichtigsten Fragen zu Website Kosten, ehrlich beantwortet.

Wie viel kostet eine Website pro Monat?

Kurze Antwort: 20 bis 800€ pro Monat, je nach Setup. Die laufenden Kosten einer Website setzen sich aus mehreren Posten zusammen:

Hosting: Das ist die Grundlage. Deine Website liegt auf einem Server, der kostet. Einfaches Shared Hosting gibt es ab 5€ pro Monat. Managed Hosting bei Anbietern wie Webflow oder Shopify kostet 20 bis 40€. Dedizierte Server für große Websites? 100€ aufwärts.

Domain: Deine Webadresse kostet zwischen 10 und 30€ pro Jahr. Also circa 1 bis 3€ pro Monat.

SSL-Zertifikat: Macht deine Website sicher (https statt http). Bei den meisten modernen Hosting-Anbietern kostenlos dabei. Falls nicht: 50 bis 100€ pro Jahr.

Wartung: Hier wird's individuell. Manche Websites brauchen keine Wartung. Andere müssen regelmäßig aktualisiert werden. Updates, Backups, Sicherheits-Checks. Ein Wartungsvertrag kostet zwischen 100 und 500€ pro Monat.

Content-Updates: Willst du, dass jemand regelmäßig Texte anpasst, Bilder austauscht, neue Blogbeiträge schreibt? Rechne mit 200 bis 800€ pro Monat, je nach Aufwand.

Bei Webflow-Websites: Keine Wartung nötig. Das System updated sich selbst. Du zahlst nur Hosting (ab 14€ pro Monat) und Domain. Das war's.

Beispiel-Rechnung:

  • Kleine Business-Website auf Webflow: 14€ Hosting plus 2€ Domain = 16€ pro Monat.
  • WordPress-Website mit Wartungsvertrag: 20€ Hosting plus 2€ Domain plus 200€ Wartung = 222€ pro Monat.
  • Online-Shop mit Content-Updates: 40€ Hosting plus 2€ Domain plus 400€ Wartung plus 500€ Content = 942€ pro Monat.

Die laufenden Kosten hängen davon ab, wie viel du selbst machen willst. Je weniger du selbst machst, desto teurer wird's.

Was kostet Website Hosting?

Kurze Antwort: 5 bis 100€ pro Monat. Hosting ist wie eine Wohnung für deine Website. Es gibt verschiedene Kategorien:

Shared Hosting (5 bis 15€/Monat):

Deine Website teilt sich den Server mit hunderten anderen. Günstig, aber langsam. Wenn eine andere Website auf dem Server viel Traffic hat, leidet deine Performance. Für kleine Websites okay. Für Business-Websites mit Wachstumsambitionen nicht ideal. Anbieter: All-Inkl, Strato, HostEurope.

Managed Hosting (15 bis 50€/Monat): Der Anbieter kümmert sich um alles. Updates, Backups, Sicherheit. Du musst nichts machen. Webflow, Squarespace, Shopify fallen in diese Kategorie. Etwas teurer, aber deutlich weniger Stress. Perfekt für Unternehmen, die keine Lust auf Technik-Gedöns haben.

Cloud Hosting (20 bis 100€/Monat): Skaliert automatisch. Bei viel Traffic wird mehr Leistung bereitgestellt. Bei wenig Traffic zahlst du weniger. Für Websites mit schwankendem Traffic oder E-Commerce ideal. Anbieter: AWS, Google Cloud, DigitalOcean.

Dedizierte Server (100€ plus/Monat): Dein eigener Server. Niemand teilt sich die Ressourcen. Maximum Performance. Nur für große Websites mit hunderttausenden Besuchern nötig.

Meine Empfehlung: Für die meisten Business-Websites: Managed Hosting. Kostet 20 bis 40€, dafür null Stress. Bei wyreframe nutzen wir ausschließlich Webflow. Hosting ab 14€, alles dabei, null Wartung.

Webdesigner vs. Agentur: Wer ist günstiger?

Kurze Antwort: Freelancer sind günstiger, Agenturen bequemer.

Freelancer/Webdesigner: Ein einzelner Designer oder Entwickler. Macht alles selbst oder holt sich Unterstützung aus dem Netzwerk. Stundensatz: 60 bis 150€. Website-Projekt: 5.000 bis 20.000€.

  • Vorteil: Günstiger. Direkter Kontakt. Schnellere Entscheidungen.
  • Nachteil: Du musst das Projekt teilweise selbst managen. Wenn der Designer krank wird oder im Urlaub ist, steht das Projekt.

Agenturen: Ein ganzes Team arbeitet an deinem Projekt. Projektmanager, Designer, Entwickler, eventuell Texter und Marketing-Experten. Stundensatz: 100 bis 250€. Website-Projekt: 15.000 bis 100.000€ plus.

  • Vorteil: Alles aus einer Hand. Du lehnst dich zurück, die Agentur managed. Mehrere Experten arbeiten parallel.
  • Nachteil: Deutlich teurer. Längere Abstimmungswege. Manchmal arbeitest du mit Junior-Designern, zahlst aber Senior-Preise.

Kollektive (wie wyreframe): Der Mittelweg. Mehrere Freelancer arbeiten zusammen wie eine Agentur, aber ohne den Overhead. Preis: Zwischen Freelancer und Agentur. Qualität: Agentur-Level. Kommunikation: Direkt wie bei Freelancern.

Für wen was?

  • Kleines Budget (unter 10.000€): Freelancer.
  • Mittleres Budget (10.000 bis 30.000€): Kollektiv oder kleine Agentur.
  • Großes Budget (30.000€ plus): Etablierte Agentur.
  • Willst du mitarbeiten und Kosten sparen? Freelancer.
  • Willst du dich um nichts kümmern? Agentur.

Kann ich meine Website selbst erstellen?

Kurze Antwort: Ja, aber es kostet Zeit statt Geld. Die Realität: Mit Tools wie Webflow, Wix oder Squarespace kann heute jeder eine Website bauen. Technisches Wissen? Nicht mehr nötig. Die Plattformen sind selbsterklärend.

Was du brauchst: Zeit. Viel Zeit. Rechne mit 40 bis 80 Stunden für eine einfache Website. Das sind 1 bis 2 Wochen Vollzeit oder 2 bis 3 Monate nebenbei. Lernbereitschaft. Du musst dich in die Tools einarbeiten. Tutorials schauen. Ausprobieren. Verwerfen. Neu machen. Ein gutes Auge für Design. Nicht jeder hat das. Wenn deine selbst gebaute Website aussieht wie 2005, schadet sie mehr als sie nützt.

Die Kosten:

  • Plattform-Abo: 10 bis 30€ pro Monat.
  • Domain: 10 bis 20€ pro Jahr.
  • Template (optional): 50 bis 200€.
  • Deine Zeit: Unbezahlbar, aber trotzdem ein Faktor.

Wann macht DIY Sinn? Du startest gerade und hast mehr Zeit als Geld. Deine Zielgruppe ist anspruchslos. Die Website ist ein Nice-to-have, kein Must-have. Du hast Spaß an sowas.

Wann macht DIY KEINEN Sinn? Deine Website soll Leads generieren. Du willst professionell wirken. Deine Konkurrenz hat professionelle Websites. Du hast null Zeit oder Lust auf Technik.

Mein Rat: Wenn du unter 5.000€ Budget hast: Versuch es selbst. Lern was dabei. Wenn's nicht klappt, hol dir später einen Profi. Wenn du über 5.000€ Budget hast: Lass es einen Profi machen. Deine Zeit ist wertvoller als die gesparten Kosten. Eine schlechte DIY-Website ist schlimmer als keine Website.

Was kostet eine Website Wartung?

Kurze Antwort: 0 bis 500€ pro Monat, abhängig vom System. Wartung bedeutet: Updates einspielen, Backups machen, Sicherheitslücken schließen, technische Probleme lösen.

WordPress-Websites: Brauchen am meisten Wartung. Plugins müssen aktualisiert werden. Das CMS muss aktualisiert werden. Sicherheitslücken tauchen regelmäßig auf. Ein Wartungsvertrag kostet zwischen 100 und 500€ pro Monat. Machst du es selbst, kostet es Zeit. Rechne mit 2 bis 5 Stunden pro Monat.

Webflow-Websites: Brauchen keine Wartung. Das System updated sich selbst. Backups laufen automatisch. Sicherheit ist integriert. Du zahlst nur das Hosting. Wartungskosten? Null. Genau deswegen setze ich bei wyreframe auf Webflow. Kunden sparen sich die monatlichen Wartungskosten.

Was kann in Wartungsverträgen drin sein:

  • Technische Updates und Backups
  • Sicherheits-Checks
  • Support bei technischen Problemen
  • Kleine Anpassungen (Texte ändern, Bilder austauschen)
  • Performance-Optimierung.

Brauchst du einen Wartungsvertrag?

  • Bei WordPress: Ja, außer du machst es selbst.
  • Bei Webflow, Squarespace, Shopify: Nein.
  • Bei Custom-Entwicklungen: Ja, auf jeden Fall.

Versteckte Kosten: Manche Agenturen locken mit günstigen Website-Preisen, verdienen dann aber an teuren Wartungsverträgen. 400€ pro Monat klingen wenig. Sind aber 4.800€ pro Jahr. Über 5 Jahre: 24.000€. Frag vorher: Wie viel kostet die Wartung? Kann ich auch ohne Wartungsvertrag? Was passiert, wenn ich keine Wartung buche? Bei wyreframe: Keine Wartungsverträge. Weil Webflow keine braucht.

Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?

Kurze Antwort: 2 Wochen bis 6 Monate.

Template-Website (2 bis 4 Wochen): Vorgefertigtes Design anpassen, Inhalte einbauen, online stellen. Geht schnell, wenn du die Inhalte lieferst.

Custom Business-Website (6 bis 12 Wochen): Strategie, Design, Entwicklung, Testing. Dauert länger, weil mehr Abstimmung nötig ist. Der größte Zeitfresser? Du. Wenn du Feedback verzögerst, Inhalte zu spät lieferst oder Entscheidungen nicht triffst, verlängert sich das Projekt.

Premium-Website mit Shop (3 bis 6 Monate): Komplexe Projekte brauchen Zeit. Mehrere Experten arbeiten parallel. Abstimmungen dauern. Testing läuft über Wochen.

Was die Dauer beeinflusst: Wie schnell lieferst du Content? Je schneller du Texte, Bilder und Feedback gibst, desto schneller geht's. Wie komplex ist das Projekt? 5 Seiten vs. 50 Seiten plus Shop. Wie viele Entscheider gibt es? Jede zusätzliche Person verlängert Feedback-Schleifen. Arbeitest du mit Freelancer oder Agentur? Freelancer sind oft schneller, weil direkte Kommunikation.

Realistisch planen:

  • Kleine Website: 4 bis 6 Wochen einplanen.
  • Business-Website: 8 bis 12 Wochen einplanen.
  • Premium-Projekt: 4 bis 6 Monate einplanen.

Und immer Puffer einrechnen. Projekte dauern fast immer länger als geplant.

Was kostet eine Website für kleine Unternehmen?

Kurze Antwort: 3.000 bis 12.000€. Kleine Unternehmen brauchen keine 50.000€ Websites. Aber eine 500€ Template-Lösung tut's meistens auch nicht. Die realistische Range für kleine Unternehmen:

Basis-Variante (3.000 bis 5.000€): Template-Design, 5 bis 8 Seiten, Standard-Funktionen. Reicht für Handwerker, lokale Dienstleister, Arztpraxen.

Profi-Variante (8.000 bis 12.000€): Custom-Design, 10 bis 15 Seiten, SEO-optimiert, individuelle Funktionen. Ideal für B2B-Unternehmen, Dienstleister mit Wachstumsambitionen.

Was oft vergessen wird: Content-Kosten kommen on top. Texte schreiben lassen? Plus 2.000€. Professionelle Fotos? Plus 1.500€. Die Website selbst kostet 8.000€. Mit Content sind es schnell 12.000€.

Mein Tipp für kleine Unternehmen: Setz dir ein realistisches Budget. Für die meisten kleinen Unternehmen sind 8.000 bis 10.000€ der Sweet Spot. Weniger bringt oft nicht die Qualität, die du brauchst. Mehr ist meist nicht nötig. Und denk dran: Eine Website ist eine Investition, keine Ausgabe. Wenn sie Leads generiert, rechnet sie sich schnell.

Fazit: Was kostet eine Website wirklich?

Die ehrliche Antwort nach acht umfangreichen Artikeln: Es kommt drauf an. Aber nicht auf die nervige "es kommt drauf an" Art, die dir nichts bringt. Sondern auf die realistische Art.

Die Spanne reicht von 2.500€ bis 50.000€ plus. Was du zahlst, hängt davon ab, was die Website leisten soll. Eine digitale Visitenkarte kostet 3.000€. Ein verkaufsstarkes Werkzeug, das Leads generiert, kostet 12.000€. Ein Online-Shop, der Umsatz macht, kostet 20.000€ aufwärts.

Die wichtigste Erkenntnis: Eine Website ist keine Ausgabe, sondern eine Investition. Die Frage ist nicht "Was kostet eine Website?", sondern "Was kostet es, wenn die Website nicht funktioniert?" Billig kaufen funktioniert manchmal. Meistens nicht. Herbert hat 350€ gezahlt und ein Jahr später nochmal 9.500€. Weil billig eben nicht immer günstig ist.

Was du jetzt tun solltest: Überleg dir, was deine Website wirklich leisten soll. Nur online präsent sein? Leads generieren? Mitarbeiter gewinnen? Umsatz machen?

Setz dir ein realistisches Budget. Für die meisten Unternehmen liegt der Sweet Spot bei 8.000 bis 15.000€. Nicht zu wenig, um Qualität zu bekommen. Nicht zu viel, um sich zu übernehmen.

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Vergleiche nicht nur Preise, sondern auch Prozess und Bauchgefühl. Und dann: Mach es richtig. Einmal. Statt dreimal falsch.

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