Webflow-Umzug leicht gemacht: So gelingt der Plattformwechsel


Deine Website läuft. Irgendwie. Aber sie kostet jeden Monat Geld, bringt zu wenig zurück, und für jede Änderung braucht dein Team entweder Geduld oder einen Entwickler. Kein Geschäftsführer hat dafür langfristig Zeit, kein Head of Marketing langfristig Nerven. Webflow löst genau diese Probleme. Aber ein Plattformwechsel ist keine Entscheidung, die man zwischen zwei Meetings trifft. Wer ihn ohne Struktur angeht, riskiert Datenverlust, kaputte URLs und ein Google-Ranking, das sich monatelang nicht erholt. Dieser Artikel zeigt dir, was einen erfolgreichen Plattformwechsel ausmacht, was er kostet, wie lange er dauert und warum er sich für die meisten Unternehmen innerhalb von zwei Jahren rechnet.
Die häufigsten Gründe für einen Plattformwechsel von WordPress zu Webflow lassen sich auf fünf Kernprobleme herunterbrechen. Und wer ehrlich ist, kennt die meisten davon bereits.
WordPress lebt von Plugins. Klingt praktisch, ist aber ein Dauerproblem. Sicherheitslücken, inkompatible Updates, Fehler nach jeder Aktualisierung. Irgendwann wartet jemand in deinem Unternehmen darauf, dass die Website wieder läuft, statt seinen eigentlichen Job zu machen. Webflow kommt ohne Plugins aus.
Alles läuft in der Cloud, Updates passieren automatisch im Hintergrund, ohne dass du davon etwas mitbekommst.
Eine langsam ladende Website kostet Besucher, bevor sie auch nur eine Zeile gelesen haben. Google bestraft schlechte Ladezeiten im Ranking, Nutzer springen ab, und dein Marketing-Budget verpufft, weil die Seite die Erwartungen nicht erfüllt. Webflow hostet auf AWS-Servern mit integriertem CDN und liefert von Haus aus sauberen, schlanken Code.
Das Ergebnis sind deutlich bessere Core Web Vitals und schnellere Ladezeiten, ohne dass du einen Caching-Plugin-Stack benötigst.
Vorgefertigte Themes in WordPress oder Wix klingen erstmal gut. In der Praxis endet es meistens so: Du willst ein Detail ändern, das Theme lässt es nicht zu, und jemand taucht widerwillig ins CSS ein. Oder die Agentur schreibt eine Stunde in Rechnung, für eine Änderung, die drei Minuten gedauert hat. Webflow gibt dir pixelgenaue Kontrolle über jedes Element, ohne eine einzige Zeile Code.
Du willst ein Bild auf der Startseite tauschen. Ein Datum im Impressum aktualisieren. Einen neuen Mitarbeiter auf der Team-Seite ergänzen. Klingt simpel, endet aber in einem Ticket an die Agentur, einer Antwort drei Tage später und einer Rechnung für eine halbe Stunde Aufwand.
Dieses Modell funktioniert nicht, wenn dein Unternehmen schnell reagieren muss. Webflow gibt deinem Team die Kontrolle zurück, ohne dass dabei etwas kaputtgehen kann.
WordPress ist das meistgenutzte CMS der Welt. Das macht es zum attraktivsten Angriffsziel. Veraltete Plugins, schwache Passwörter, ungepatchte Sicherheitslücken: Hacks auf WordPress-Websites sind keine Seltenheit, sie sind Alltag. Eine gehackte Website kostet nicht nur Geld für die Bereinigung, sie kostet Vertrauen.
Webflow ist als gehostete Plattform strukturell anders aufgebaut. Es gibt keine Angriffsfläche durch Plugins, keine veralteten PHP-Versionen, keine offenen Hintertüren.
Ein Plattformwechsel ist kein Copy-Paste. Wer Inhalte einfach rüberzieht und hofft, dass Google das nicht merkt, wird enttäuscht. Zwei Dinge entscheiden darüber, ob der Umzug reibungslos klappt: Was kommt mit, und wie wird Google darüber informiert.
Beim ersten Punkt geht es nicht darum, alles zu übernehmen. Es geht darum, das Richtige zu übernehmen. Ein Blick in die Google Search Console zeigt schnell, welche Seiten tatsächlich Traffic bringen und welche seit Jahren niemanden mehr interessieren.
Der News-Artikel von 2017 über die Weihnachtsfeier muss nicht mit. Die Umzugsphase ist eine gute Gelegenheit, aufzuräumen.
Beim zweiten Punkt ist ein Fehler besonders teuer: fehlende 301-Weiterleitungen. Wer URLs ändert, ohne die alten auf die neuen Seiten weiterzuleiten, verliert Ranking-Stärke, die sich über Jahre aufgebaut hat. Webflow hat dafür eine eigene Redirect-Funktion direkt im Backend.
Dazu kommt: Nach dem Launch generiert Webflow automatisch eine neue Sitemap, die du direkt in der Google Search Console einreichst. So weiß Google innerhalb weniger Tage, wo was zu finden ist.
Das klingt nach viel. Ist es auch, wenn man es zum ersten Mal macht. Wer den Prozess kennt, hat das strukturiert in der Hand.
Was viele nicht wissen: Ein sauber geplanter Plattformwechsel hinterlässt bei Google kaum Spuren. Rankings können kurz nach dem Launch minimal schwanken, das ist normal und kein Grund zur Panik. Google braucht ein paar Tage, um die neue Struktur zu crawlen und einzuordnen.
Wer Weiterleitungen gesetzt, die Sitemap eingereicht und saubere Meta-Daten übergeben hat, ist nach zwei bis vier Wochen wieder auf dem alten Stand. Oft sogar besser, weil Webflow technisch einfach sauberer arbeitet als die meisten WordPress-Installationen.
Einer der größten Vorteile von Webflow wird bei der Entscheidung für den Plattformwechsel oft unterschätzt. Der Webflow Editor ist so reduziert, dass Kunden ohne technisches Wissen Inhalte direkt auf der Website ändern können. In einer Live-Vorschau, ohne Backend, ohne Angst, irgendetwas kaputtzumachen.
Texte ändern, Bilder tauschen, neue Blogartikel veröffentlichen, SEO-Meta-Daten anpassen: Das alles geht mit einem Klick. Webflow arbeitet mit einem Rechtesystem, das genau das ermöglicht: Jeder bekommt Zugriff auf das, was er braucht.
Dein Marketing-Team pflegt Texte, tauscht Bilder und veröffentlicht neue Inhalte, direkt auf der Live-Website, ohne Backend, ohne Schulungsmarathon. Die Entwicklungsumgebung bleibt dabei komplett getrennt. Kein versehentlich verschobenes Layout, kein gelöschter Seitenbereich, keine Nacht-und-Nebel-Aktion, die am nächsten Morgen aufgeräumt werden muss.
Das Ergebnis: Marketing arbeitet schneller, IT wird entlastet, und du als Geschäftsführer brauchst keine Agentur mehr, die für jede Kleinigkeit auf Abruf steht.
Eine Stunde Schulung reicht meistens aus. Kein IT-Experte nötig, kein Entwickler auf Abruf. Das Marketing-Team arbeitet eigenständig.
Da wir die meisten Webdesign-Projekte in Oldenburg und Region umsetzen, führen wir unsere Schulungen auch gerne direkt bei unseren Kunden vor Ort durch. Für eine Stunde in den Meeting-Raum, Aufzeichnung starten und Rückfragen direkt und ohne Mailings klären.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber eine ehrliche. Die meisten Projekte, die wir bei wyreframe begleiten, laufen zwischen sechs und zwölf Wochen. Von der ersten Bestandsaufnahme bis zum Launch.
Was die Dauer wirklich bestimmt, ist selten die Technik oder die Struktur der Seiten. Es ist der Inhalt. Wie viele Seiten gibt es? Müssen Texte überarbeitet werden? Gibt es ein bestehendes Branding oder fängt man von vorne an?
Ein Unternehmen mit zehn gut gepflegten Unterseiten ist in sechs Wochen fertig. Wer mit 80 veralteten Seiten, drei verschiedenen Designs und keinem klaren Konzept startet, braucht länger.
Was du als Unternehmen einplanen solltest: Feedback-Runden brauchen Zeit. Wer schnell entscheidet, kommt schnell ans Ziel. Das klingt banal, ist aber in der Praxis der häufigste Grund, warum Projekte länger dauern als geplant.
Das ist der Hauptgrund, weshalb wir bei Plattformwechsel-Projekten zuerst immer einen umfangreichen Workshop mit unseren Kunden ansetzen. In diesem erarbeiten wir eine saubere Content-Struktur, ein Website-Konzept und bauen Schritt für Schritt die neue Sitemap auf. Aufkommende Einwände können auf diesem Weg direkt vor Ort besprochen und geklärt werden.
Das ist die Frage, die Geschäftsführer und Marketingverantwortliche stellen. Und sie ist berechtigt. Also direkt: Ein Plattformwechsel zu Webflow kostet einmalig zwischen 8.000 und 20.000 Euro, je nach Umfang des Projekts. Das klingt erstmal nach viel. Wird es aber relativiert, wenn man ehrlich aufschreibt, was die alte Plattform wirklich kostet.
Wer eine WordPress-Website betreibt, kennt das Muster. Einmal im Jahr ein größeres Update, das im schlimmsten Fall irgendetwas zerschießt. Ein Entwickler, der für 300 Euro die Sache wieder fixt. Dazu ein Wartungsvertrag mit der Agentur, monatlich 200 bis 500 Euro, damit jemand aufpasst, dass die Seite nicht hängt. Und alle zwei Jahre ein Relaunch, weil das Template nicht mehr zeitgemäß ist.
Zusammengerechnet landet man schnell bei 5.000 bis 8.000 Euro pro Jahr, ohne dass die Website dabei besser wird.
Nach dem Wechsel sieht die Rechnung anders aus. Webflow-Hosting kostet zwischen 16 und 49 Euro pro Monat, Wartungsverträge braucht es keine, und dein Team pflegt Inhalte selbst. Die Einmalkosten für den Umzug haben sich bei den meisten Unternehmen innerhalb von zwei Jahren amortisiert.
Der eigentliche ROI liegt aber woanders. Zeit. Die Zeit, die dein Team nicht mehr mit Ticket-Schreiben und Warten auf Entwickler verbringt. Die Zeit, die du nicht mehr in Agenturbriefings steckst, weil ein Teaser-Text auf der Startseite geändert werden soll. Das lässt sich schwerer in Euro umrechnen, macht aber im Alltag den größeren Unterschied.
Kurz gesagt: Webflow ist kein Kompromiss. Es ist eine Entscheidung für eine Website, die funktioniert, ohne dass jemand sie ständig am Laufen halten muss.
Bei wyreframe begleiten wir den Plattformwechsel von der Bestandsaufnahme bis zum Launch. Kein Datenverlust, keine SEO-Einbussen, keine Überraschungen. Wenn du wissen willst, ob dein Projekt für Webflow geeignet ist, schreib uns einfach an.
In einem unverbindlichen Erstgespräch stellen wir die richtigen Fragen und geben dir ehrliches Feedback, ob Webflow zu deinem Unternehmen passt.
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