Teures Design, null Umsatz: 5 Gründe, warum deine neue Website scheitert

Steve Downing
Webdesigner
22. Januar 2026
17 Minuten
Das erwartet dich in diesem Artikel
Eine schöne Website nicht gleich automatisch profitabel
Texte über deine lange Firmengeschichte interessiert erstmal niemanden
Der Desktop-Entwurf im Chefbüro ist nicht selten ein Grund für den Misserfolg
Stockfotos sind austauschbar, zeigen keine Persönlichkeit und wirken unglaubwürdig

Die Freude nach dem Relaunch deiner neuen Website ist groß, die Rechnung der Agentur bezahlt, aber das Telefon steht still. Ein Szenario, das wir viel zu oft sehen: Das Projekt war teuer, sieht schick aus, bringt aber null Umsatz. In diesem Artikel zerlegen wir die "Schöne-Hülle"-Strategie und zeigen dir 5 knallharte Gründe, warum deine Website digitale Dekoration statt einer Vertriebsmaschine ist und wie du das korrigierst.

Einleitung: Wenn der Sekt leer ist, aber das Postfach auch

Erinnere dich kurz an den Launch-Tag vor ein paar Monaten. Die Sektkorken haben geknallt. Dein Marketing-Team lag sich buchstäblich in den Armen. Der Geschäftsführer hat zufrieden auf den großen Konferenzraum-Monitor genickt: "Endlich sieht das modern aus. Endlich repräsentiert das unsere Qualität." Die alte, verstaubte Seite war Geschichte. Die neue Ära sollte beginnen.

Spulen wir vor ins Jahr 2026. Der Sekt ist schal. Die Euphorie ist verflogen. Und die Realität schlägt gerade hart zu: Das Telefon klingelt nicht.

Dein Postfach, das eigentlich vor Anfragen überquellen sollte, gleicht einer Geisterstadt. Dabei zeigt Google Analytics doch Besucher an? Wo sind die Leads? Du hast 15.000, 20.000 oder sogar 50.000 Euro in diesen Relaunch investiert. Du musst dich intern rechtfertigen, warum der versprochene Umsatz-Boost ausbleibt.

Die bittere Wahrheit, die dir deine letzte Agentur verschwiegen hat: Du hast keine Vertriebsmaschine gekauft. Du hast digitale Dekoration gekauft.

Es ist ein klassisches Phänomen: Viele Unternehmen lassen sich von "schönem Design" blenden und vergessen dabei, dass eine Website in erster Linie verkaufen muss. Eine hübsche Hülle bringt dir nichts, wenn die Strategie dahinter fehlt oder fundamentale Fehler gemacht wurden. Du bist nicht allein mit diesem Frust.

Aber anstatt weiter auf das Wunder zu hoffen, gehen wir jetzt auf Fehlersuche. Warum blinkt dein neuer Sportwagen, fährt aber keinen Meter? Hier sind die fünf Gründe, warum dein Relaunch gescheitert ist und wie wir den Karren wieder aus dem Dreck ziehen.

Grund 1: Die „Wir-Falle“ - Dein Ego steht dem Umsatz im Weg

Schau dir die Startseite deiner neuen Website an. Zähl mal nach, wie oft das Wort „Wir“ in den ersten drei Absätzen vorkommt. „Wir sind Marktführer seit 1990.“ „Wir haben modernste Maschinen.“ „Wir sind ISO-zertifiziert und total innovativ.“ Klingt beeindruckend? Für dich vielleicht. Deinem Kunden ist das völlig egal.

Das ist die „Wir-Falle“. Viele Unternehmen nutzen ihre Website als digitales Denkmal für die eigene Firmengeschichte. Sie präsentieren stolz ihre 100 wichtigsten Features und Auszeichnungen. Aber dein Besucher kommt nicht auf deine Seite, um dir zu applaudieren. Er kommt, weil er ein Problem hat. Er hat „Schmerzen“. Und er sucht nach einer Tablette gegen diesen Schmerz.

Der Kunde fragt nur: „Was ist für mich drin?“

Wenn deine Headline lautet: „Traditionsunternehmen Müller & Söhne - Qualität seit 30 Jahren“, dann ist die erste Reaktion deines Besuchers: Langeweile. Er sucht nach Lösungen für ein bestehendes Problem.

Ein Beispiel aus der Praxis: Wenn du einen Rohrbruch hast und einen Sanitär-Notdienst suchst, ist es dir vollkommen Wurst, ob der Betrieb mit den neuesten Werkzeugen arbeitet oder wann er gegründet wurde, du willst einfach, dass das Wasser aufhört zu laufen. Du musst Lösungen verkaufen, keine Features.

Dein Perspektivwechsel für mehr Umsatz

Du musst dein Mindset drehen. Deine Website darf nicht der Held der Geschichte sein. Dein Kunde ist der Held. Du bist nur der Guide, der ihm das passende Werkzeug gibt, um sein Ziel zu erreichen. Frag dich bei jedem Satz auf deiner Seite:

  1. Hilft das dem Kunden, Geld zu sparen oder mehr zu verdienen?
  2. Löst das sein aktuelles Problem?
  3. Versteht er innerhalb von 3 Sekunden, was er hier bekommt?

Wenn du auf deiner Startseite nicht sofort klar machst, wer du bist, was du machst und wie du das Problem des Kunden löst, ist er weg. Klickt er zurück zu Google, hast du verloren.

Merk dir: Niemand kauft einen Bohrer, weil er einen Bohrer haben will. Die Leute kaufen einen Bohrer, weil sie ein Loch in der Wand brauchen. Verkauf ihnen das Loch in der Wand, nicht die Drehzahl der Maschine.

Grund 2: UX-Labyrinth - Warum Besucher fliehen statt zu kaufen

Deine neue Website sieht vielleicht aus wie ein Design-Award-Gewinner. Alles fliegt rein, es gibt wilde Animationen und Videos, die automatisch starten. Visuell ein Leckerbissen? Vielleicht. Aber für den Verkauf oft reines Gift. User Experience (UX) bedeutet nicht, dass es "hübsch" aussieht. Es bedeutet, dass der Nutzer sein Ziel erreicht, ohne nachzudenken.

Das Hamburger-Menü: Auf dem Desktop ein Umsatz-Killer

Ein Trend, den wir leider immer noch zu oft sehen: Das Hamburger-Menü (die drei Striche) auf dem Desktop. Ja, das sieht minimalistisch aus. Aber es ist schlecht für die User Experience. Warum? Der Nutzer muss erst klicken, nur um zu sehen, was du überhaupt anbietest.

Du versteckst deine wichtigsten Leistungen hinter einer Hürde. Je nach Zielgruppe riskierst du sogar, dass Besucher das Icon gar nicht verstehen oder es schlichtweg übersehen. Mach es deinen Besuchern so einfach wie möglich. 5 bis 7 klare Navigationspunkte geben sofort Orientierung. Wer suchen muss, ist weg.

Content-Overload: Weniger ist mehr

Vielleicht hast du gedacht: "Wir packen jetzt ALLES auf die Startseite." Das Ergebnis ist oft eine völlige Überfrachtung. Niemand hat Zeit und Lust, sich durch endlose, unstrukturierte Textwüsten zu kämpfen.

Eine Überladung führt bei deinem Besucher sofort zu Überforderung. Und was macht ein überforderter Besucher? Er sucht den Notausgang (Exit) und geht zur Konkurrenz, die es ihm einfacher macht.

Das große Rätselraten: Wo ist der Call-to-Action?

Einer der tödlichsten Fehler: Das "Guessing-Game". Du erklärst dein Produkt, aber sagst dem Kunden nirgendwo klar und deutlich, was er jetzt tun soll. Vertraue niemals darauf, dass der Nutzer von selbst auf die Idee kommt, dich anzurufen. Du musst ihn an die Hand nehmen. Besonders im ersten sichtbaren Bereich (Above the Fold) muss sofort klar sein, was erwartet wird.

  • Ein versteckter "Kontakt"-Link im Footer reicht nicht
  • Du brauchst Call to Actions (CTAs), die sich optisch vom Rest abheben
  • Sag dem Nutzer: "Jetzt Erstgespräch vereinbaren" oder "Angebot anfordern"

Wenn dein Besucher erst Detektiv spielen muss, um dir Geld zu geben, hast du verloren. Eine zu komplexe Struktur ist der Todesstoß für deine Conversion. Spätestens jetzt merkst du sicherlich: Eine schlechte Nutzererfahrung sorgt gleichzeitig für weniger Umsatz.

My point of View

Simplicity over complexity: Mache es deinen Besuchern so einfach wie möglich an ihr Ziel zu kommen. Deine Website sollte eine Art Guide mit klarer Zielgruppe sein. Setze dich hin und definiere für jede Unterseite ein spezifisches Ziel. Was soll der User am Ende der Seite machen? Ein Formular ausfüllen, etwas herunterladen oder das Telefon in die Hand nehmen? Du bist der Guide!

Grund 3: Mobile-Ignoranz – Dein CEO hat einen 27-Zoll Monitor, dein Kunde ein iPhone

Wir kennen das Szenario aus unzähligen Meetings: Der Website-Entwurf wird auf dem riesigen 4K-Screen im Chefbüro präsentiert. Alles wirkt luftig, die großen Bilder (Hero-Images) wirken beeindruckend, die Maus gleitet elegant über die Navigation. Der Chef nickt zufrieden: „Das ist es.“ Glückwunsch. Ihr habt gerade eine Website für eine Zielgruppe gebaut, die so kaum existiert.

Die Realität findet in der U-Bahn statt

Deine Kunden sitzen nicht vor einem High-End-Monitor. Sie sitzen in der Bahn, warten auf den Kaffee oder liegen auf der Couch. Sie nutzen ein Smartphone. Schon 2023 wurden über 60 % aller Online-Einkäufe mobil getätigt.

Heute, 2026, ist der Desktop für viele B2C- und selbst B2B-Kunden nur noch Zweitgerät. Wenn deine Agentur dir nur Desktop-Entwürfe gezeigt hat, hast du ein Problem.

Die typischen Mobile-Fails, die Umsatz kosten:

  1. Ameisen-Kino (Zu kleine Schrift): Viel zu oft begrüßen Websites ihre Leser mit einer winzigen 14-Pixel-Schrift. Das macht auf dem Smartphone keinen Spaß. Texte müssen scannbar sein. Wir empfehlen eine Schriftgröße von mindestens 16, besser 18 Pixeln für Fließtexte. Wer zoomen muss, um zu lesen, ist weg.
  2. Der Wurstfinger-Effekt: Auf dem Desktop ist ein kleiner Klick einfach. Auf dem Handy bedienen wir die Seite mit dem Daumen. Buttons und Links müssen groß genug sein. Ein Mindestmaß von 44×44 Pixeln für Touchpunkte ist Pflicht. Liegen Elemente zu nah beieinander, klickt der Kunde falsch und ist frustriert.
  3. Ladezeiten-Horror: Mobil surfen bedeutet oft: kein WLAN, sondern schwankendes 5G oder LTE. Wenn deine Seite riesige, unkomprimierte Bilder lädt, wartet der Nutzer ewig. Optimiere Bilder und Skripte radikal für mobile Geräte.

Google hasst Desktop-Only

Es ist nicht nur der Nutzer, den du vergraulst. Google bewertet deine Seite primär nach der mobilen Version (Mobile-First Indexing). Ist deine Seite mobil eine Katastrophe, straft Google dich im Ranking ab, egal wie schick sie auf dem Desktop aussieht.

Der Schnell-Test: Nimm jetzt dein Smartphone. Öffne deine Website. Versuche, mit einer Hand durch das Menü zu navigieren und eine Anfrage zu stellen. Fühlt es sich krampfig an? Dann weißt du, warum keine Anfragen kommen.

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Grund 4: Das Vertrauens-Vakuum - Echte Menschen vs. Stockfoto-Zombies

Du kennst dieses Gefühl: Du rufst eine Website auf und irgendwas kommt dir verdächtig vor. Innerhalb von Sekundenbruchteilen entscheidet dein Gehirn: Hot or Not.

Viel zu oft sehen wir Websites, die komplett austauschbar wirken. Der Grund? Sie sind vollgestopft mit anonymen Stockfotos. Da stehen fünf perfekt ausgeleuchtete Menschen im Anzug um einen Laptop und lachen hysterisch auf eine Excel-Tabelle. Oder zwei Hände schütteln sich vor einem Weltkugel-Hintergrund. Lass das.

Wenn deine Website keine Persönlichkeit zeigt, klingeln bei deinem Besucher die Alarmglocken. Er fragt sich: Wer steckt dahinter? Kann ich denen vertrauen? Existiert diese Firma überhaupt wirklich?

Menschen kaufen bei Menschen

Auch im B2B-Geschäft machen wir Geschäfte mit Menschen, die zu uns passen. Sympathie und Professionalität müssen Hand in Hand gehen. Wenn du dich hinter glatten Stockfotos versteckst, verschenkst du dein größtes Asset: Dein echtes Team. Verzichte auf unnötige Platzhalter-Bilder.

Zeige dich, erzähle deine Geschichte und teile deine Vision. Ein echtes Foto vom Geschäftsführer, der vielleicht nicht wie ein Hollywood-Star aussieht, aber kompetent in die Kamera schaut, ist tausendmal mehr wert als jedes eingekaufte Model-Lächeln.

Der Social Proof: Lass andere für dich sprechen

Du kannst behaupten, dass du der Beste bist. Aber glaubwürdiger ist es, wenn andere das über dich sagen. Kundenstimmen und Rezensionen sind ein mächtiges Werkzeug, um Vertrauen aufzubauen. Potenzielle Kunden vertrauen den Erfahrungen anderer Käufer oft mehr als deinen eigenen Werbeversprechen. Der Check für deine Seite:

  • Hast du echte Fotos von deinem Büro und deinen Mitarbeitern?
  • Gibt es eine "Über uns"-Seite, die Gesichter zeigt?
  • Nutzt du Kundenstimmen (Testimonials) oder Case Studies?
  • Zeigst du Logos von Partnern oder Zertifikate?

Fehlt das alles, wirkt deine Seite wie eine Geisterstadt – schön anzusehen, aber niemand will dort einziehen.

Mein Tipp

Gute Bilder oder Videos zahlen sich immer aus. Investiere in einen professionellen Fotografen, der dir authentisches Bildmaterial erstellt, welches du für all deine Marketingaktivitäten nutzen kannst. Das ist nicht nur professioneller, es macht dein Unternehmen auch nahbarer und vertrauenswürdiger. Kurz gesagt: Du versteckst dich nicht austauschbaren Illustrationen oder Stockfotos, sondern gibst Einblicke in dein Unternehmen.

Grund 5: Die technische Handbremse - Performance ist kein Nice-to-have

Niemand wartet gerne. Schon gar nicht zahlungsbereite Kunden, die eigentlich nur eine Lösung suchen. Wenn deine Website lädt wie ein Modem aus den 90ern, ist das Spiel vorbei, bevor es begonnen hat. Wir schreiben das Jahr 2026, und die Geduld der Nutzer liegt quasi bei null.

Deine Website muss sich, besonders auf mobilen Geräten, in maximal drei Sekunden vollständig von ihrer besten Seite zeigen. Dauert es länger, klicken die Leute weg. Studien zeigen knallhart: Bereits eine Verzögerung von nur einer Sekunde kann die Absprungrate um 32 % erhöhen.

Google straft Bummelanten ab

Es geht nicht nur um ungeduldige Menschen. Seit Sommer 2021 ist die Ladezeit ein harter Rankingfaktor für Google. Die Suchmaschine misst die sogenannten Core Web Vitals. Diese erfassen:

  • Ladezeit (Wie schnell ist der Inhalt da?)
  • Reaktionsgeschwindigkeit (Wie schnell reagiert ein Klick?)
  • Visuelle Stabilität (Springt der Inhalt beim Laden herum?)

Das bedeutet für dich: Du musst mit negativen Auswirkungen auf dein Ranking rechnen, wenn deine Website zu lange Ladezeiten hat. Eine langsame Seite wird also gar nicht erst gefunden.

Der Klassiker: Bild-Monster und Plugin-Chaos

Warum ist deine „neue“ Seite so langsam? Oft sind es handwerkliche Fehler. Häufig werden Produktbilder in viel zu großer Auflösung eingebunden. Ein 5 MB großes Bild auf der Startseite zwingt jedes Smartphone in die Knie. Wenn du ein CMS wie WordPress nutzt, versuchen Agenturen das oft mit noch mehr Plugins zu flicken (Caching, Bildoptimierer wie Imagify etc.). Das bläht den Code auf.

Moderne Systeme wie Webflow lösen das automatisch etwas eleganter: Beim Upload werden automatisch verschiedene Bildgrößen generiert, sodass das Handy nur die kleine Datei lädt und der Desktop die große. Ganz ohne Plugins und Wartungs-Stress.

Mach den Test (Es kostet nichts)

Glaub uns nicht, glaub den Daten. Du kannst die Performance deines Relaunchs schnell und völlig kostenfrei überprüfen:

Beide Tools geben dir schwarz auf weiß einen Report. Wenn dort alles rot leuchtet, hast du den Grund für deine fehlenden Anfragen gefunden. Performance ist heute kein technisches Detail mehr, sie ist das Fundament für deinen Umsatz.

Tools wie Googles PageSpeed Insights oder GTmetrix geben dir hilfreiche Tipps über die Leistung deiner Website. Keine Panik: Gelbe oder gar rote Werte kommen vor. Schau dir die Ursachen an und wiederhole den Test zu einem weiteren Zeitpunkt erneut. Nicht selten bildet der Server durch eine hohe Auslastung den Flaschenhals.

Der Lichtblick: Warum du (wahrscheinlich) nicht alles neu bauen musst

Wir verstehen deinen Schmerz. Du hast viel Geld investiert. Der Gedanke, das alles in die Tonne zu treten und nochmal bei Null anzufangen, verursacht physische Schmerzen und ein Loch in deiner Marketingkasse.

Das nennen Ökonomen die „Sunk Cost Fallacy“: Man wirft schlechtem Geld gutes hinterher, weil man den Fehler nicht eingestehen will. Aber oft liegt das Problem nicht am Fundament, sondern an der Einrichtung.

Kleine Hebel, große Wirkung

Vielleicht ist deine Website technisch solide, aber sie kommuniziert einfach falsch. Manchmal reicht es, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um aus dem Rohrkrepierer einen Umsatzbringer zu machen. Eine Korrektur ist fast immer günstiger als ein Neustart. Hier sind drei klassische „Quick Wins“, die wir oft umsetzen:

  1. Die Headline reparieren: Wir tauschen das „Willkommen bei Müller GmbH“ gegen ein klares Nutzenversprechen („Wir lösen dein Problem X in 24 Stunden“). Plötzlich verstehen die Leute, worum es geht.
  2. Den Call-to-Action (CTA) freilegen: Wir holen den „Kontakt“-Button aus dem dunklen Footer und platzieren ihn prominent und farbig abgesetzt direkt im sichtbaren Bereich (Above the Fold).
  3. Ladezeiten-Tuning: Wir jagen deine riesigen Bilder durch einen Kompressor und optimieren den Code. Schon springt der PageSpeed-Score von rot auf grün.

Wann ein Neustart trotzdem Pflicht ist

Wir wollen ehrlich zu dir sein: Manchmal ist der Patient auch klinisch tot. Wenn deine „neue“ Website auf einem veralteten WordPress-Theme basiert, das nur durch 35 unsichere Plugins zusammengehalten wird, dann ist jede Reparatur Zeitverschwendung.

Das ist wie ein Haus, das auf Sand gebaut wurde. Jedes Update zerschießt das Layout, die Sicherheit ist ein Sieb und Wartungsverträge halten dich in Geiselhaft. In diesem Fall ist ein sauberer Schnitt und der Umzug auf ein modernes System wie Webflow langfristig günstiger, schneller und nervenschonender.

Diagnose vor Operation

Das Wichtigste ist jetzt: Nicht raten, sondern messen. Bevor du auch nur einen weiteren Euro investierst, musst du wissen, wo genau es drückt. Liegt es am Text? Am Design? Oder an der Technik? Du würdest ja auch nicht den Motor tauschen lassen, nur weil der Reifen platt ist.

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Fazit: Diagnose statt Ratespiel - Wir schauen unter die Haube

Lass uns Tacheles reden: Wenn deine neue Website keine Anfragen bringt, ist das kein Pech. Es ist auch kein „schwieriger Markt“. Es ist in der Regel eine logische Konsequenz aus falschen Prioritäten. Du hast wahrscheinlich eine Menge Geld für Design ausgegeben, aber das Business vergessen. Fassen wir die drei Hauptverdächtigen noch einmal kurz zusammen:

  1. Das Ego-Problem: Deine Seite redet zu viel über dich und zu wenig über die Lösung für den Kunden.
  2. Die Barrieren: Mobile-Ignoranz und schlechte UX machen es dem Nutzer unnötig schwer, dir Geld zu geben.
  3. Die Technik: Ladezeiten und fehlende Performance sorgen dafür, dass Google und Nutzer abspringen, bevor sie deine schicke Startseite überhaupt sehen.

Die Zeit der Ausreden ist vorbei

Du kannst jetzt weiter hoffen, dass sich das Problem von alleine löst. (Spoiler: Wird es nicht.) Oder du fängst an, deine Website als das zu behandeln, was sie ist: Ein Investitionsgut, das Rendite bringen muss.

Wir bei wyreframe raten nicht. Wir schauen auch nicht in die Glaskugel. Wir messen. Wir analysieren deine Seite technisch, inhaltlich und strukturell. Wir finden heraus, warum der Besucher abspringt und wo dein Geld verbrennt.

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